Wie man trockene Hände loswird: Was wirklich hilft und warum die Hände austrocknen

Erstellt02.02.2023
Wie man trockene Hände loswird: Was wirklich hilft und warum die Hände austrocknen
RATGEBER

Wir benutzen unsere Hände ständig. Wir waschen sie, arbeiten draußen oder zu Hause und vergessen oft, dass gerade die Haut der Hände zu den am meisten beanspruchten Körperstellen gehört.

Trockene Hände treten vor allem im Winter, bei Wind oder in Zeiten auf, in denen die Haut häufigen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Manchmal ist es nur ein unangenehmes Spannen, manchmal beginnt die Haut sich zu schälen oder schmerzhaft zu reißen.

Die gute Nachricht ist: Schon kleine Veränderungen in der Pflege können spürbare Erleichterung bringen. Es geht nicht darum, zehn verschiedene Produkte zu haben. Wichtiger sind Regelmäßigkeit, Einfachheit und das Verständnis dafür, was der eigenen Haut guttut.

Warum sind Hände oft trocken und gereizt?

Die Haut der Hände kommt tagsüber mit Wasser, Temperaturschwankungen und trockener Luft in Kontakt. Wenn die schützende Hautbarriere geschwächt ist, verlieren die Hände schnell an Feuchtigkeit.

Häufige Ursachen sind:

  • kaltes Wetter und Wind,
  • trockene Raumluft,
  • häufiges Händewaschen,
  • unzureichendes Eincremen,
  • empfindlicherer oder trockener Hauttyp.

Was den Händen im Alltag helfen kann

Trockene Hände hängen oft nicht nur mit dem zusammen, was wir zu Hause verwenden, sondern auch mit Wetter und Umgebung. Besonders im Winter, bei Wind oder bei häufigem Wechsel zwischen beheizten Innenräumen und kalter Außenluft ist die Haut stark beansprucht.

In den Wintermonaten ist die Luft trockener und die Haut verliert schneller ihre natürliche Feuchtigkeit. Die Hände können dann gespannt, rau und empfindlicher als sonst sein.

Einige einfache Gewohnheiten können helfen:

  • Hände draußen mit Handschuhen schützen,
  • nach dem Waschen die Hände sanft abtrocknen,
  • Creme regelmäßig tagsüber auftragen,
  • die Haut nicht zu lange austrocknen lassen.

Regelmäßiges Eincremen

Bei sehr trockenen Händen sind reichhaltigere Cremes oder Balsame mit hohem Anteil an Wachsen und Buttern oft angenehmer. Sie bilden einen schützenden Film auf der Haut und helfen, weitere Austrocknung zu verhindern.

Für die Nacht eignet sich eine dickere Cremeschicht und Baumwollhandschuhe. Eine ganze Nacht muss man das nicht durchhalten – auch eine kürzere, regelmäßige Pflege kann einen Unterschied machen.

Wer viel draußen ist oder sich häufig die Hände wäscht, profitiert davon, immer eine kleine Creme dabei zu haben – z.B. in der Tasche oder auf dem Schreibtisch.

Hausgemachte Creme für extrem trockene Hände

Wer eine einfache hausgemachte Creme herstellen möchte, kann dieses Rezept ausprobieren. Das Ergebnis ist keine leichte Creme, sondern eher ein reichhaltiger Schutzbalsam, vor allem für sehr trockene Stellen.

Was Sie brauchen

Hilfreich für die Herstellung sind außerdem:

Herstellungsanleitung

Stellen Sie ein sauberes Einmachglas oder ein feuerfestes Gefäß in ein Wasserbad. Fügen Sie Bienenwachs hinzu und erhitzen Sie langsam, bis es geschmolzen ist. Das Wasser sollte nicht stark kochen.

Wenn das Wachs geschmolzen ist, geben Sie die Kakaobutter dazu und rühren Sie, bis alles verbunden ist.

Dann das Gefäß vom Herd nehmen und Mandel- und Avocadoöl einrühren. Pflanzliche Öle sollten leicht angewärmt sein, damit sie beim Mischen mit dem Wachs nicht zu kalt sind.

Die fertige Mischung in einen vorbereiteten Behälter gießen und bei Zimmertemperatur fest werden lassen.

Den Balsam in einem sauberen, verschlossenen Behälter, idealerweise fern von direkter Sonne und Wärmequellen, aufbewahren.

Trockene Hände verschwinden meist nicht über Nacht. Gönnen Sie der Haut aber regelmäßige Pflege und reduzieren Sie belastende Einflüsse, wird sich die Veränderung relativ schnell bemerkbar machen.

Wenn Sie die Hauspflege ausprobieren möchten, starten Sie mit einer kleinen Menge und einem einfachen Rezept. Zutaten und weitere Anleitungen finden Sie bei uns auf Ekokoza. Und wenn Sie sich unsicher bei der Auswahl der Zutaten oder dem Ablauf sind, schreiben Sie uns.

FAQ

Wie oft sollte man sehr trockene Hände eincremen?

Bei sehr trockener Haut ist es ratsam, die Hände mehrmals täglich einzucremen, vor allem nach dem Waschen und abends vor dem Schlafengehen.

Was hilft bei rissigen Händen?

Regelmäßiges Eincremen, Schutz der Hände vor Kälte und die Verringerung von langer Austrocknung der Haut können helfen.

Ist die hausgemachte Creme auch für Anfänger geeignet?

Ja. Das Rezept ist einfach und auch ohne Vorerfahrung umsetzbar.

Wie lange hält die hausgemachte Creme?

Es hängt von der Lagerung und der Hygiene bei der Herstellung ab. Bewahrt man die Creme in einem sauberen, verschlossenen Gefäß auf, hält sie in der Regel mehrere Monate.

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